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Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Ein Schlaganfall verändert von einem Moment auf den anderen den Alltag – nicht nur medizinisch, sondern ganz praktisch: Anziehen, Kochen, Gehen oder ein Gespräch führen können plötzlich zur Herausforderung werden. Gezielt ausgewählte Hilfsmittel gleichen solche Einschränkungen aus, fördern die Selbstständigkeit und unterstützen die Rückgewinnung von Mobilität, Kommunikation und Lebensqualität. Dieser Ratgeber gibt einen fokussierten Überblick über bewährte Hilfsmittel bei den häufigsten Alltagseinschränkungen nach einem Schlaganfall – und zeigt, wie ihre Verordnung und Kostenübernahme funktioniert.
Wichtig vorab: Hilfsmittel sollten nicht auf eigene Faust angeschafft, sondern gemeinsam mit Ärztin oder Arzt, Ergotherapie, Physiotherapie oder Orthopädietechnik ausgewählt und individuell angepasst werden. Nur so ist sichergestellt, dass ein Hilfsmittel tatsächlich zur vorliegenden Einschränkung passt und sicher genutzt werden kann.

Photo: © Zur Verfügung gestellt von Keuco
Medizinisch notwendige Hilfsmittel werden bei ärztlicher Verordnung in der Regel von der Krankenkasse übernommen, sofern eine Behandlungsnotwendigkeit vorliegt. Dient ein Hilfsmittel vorrangig der häuslichen Pflege, kann stattdessen die Pflegekasse zuständig sein.
Nach Genehmigung durch die Krankenkasse werden Hilfsmittel in der Regel über ein Sanitätshaus oder einen spezialisierten Leistungserbringer bezogen, der auch die individuelle Anpassung übernimmt.
Für die meisten Hilfsmittel gilt eine gesetzliche Zuzahlung, sofern keine Befreiung vorliegt. Die genaue Höhe richtet sich nach dem jeweiligen Hilfsmittel und der individuellen Situation.
Die individuelle Auswahl erfolgt idealerweise gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie oder Orthopädietechnik, je nach betroffenem Bereich.