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Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Etwa 20 bis 30 Prozent aller Menschen mit einer Depression sprechen trotz mehrerer sorgfältig durchgeführter Behandlungsversuche nicht ausreichend auf die Therapie an – Fachleute sprechen dann von einer therapieresistenten Depression. Für diese Betroffenen entwickelt die Forschung kontinuierlich neue Ansätze: von digitalen Therapieprogrammen über bereits zugelassene Medikamente wie Esketamin bis hin zu Hirnstimulationsverfahren und experimentellen Substanzen wie Psilocybin. Dieser Artikel gibt einen Überblick über fünf Verfahren, ordnet ihren aktuellen Zulassungs- und Erstattungsstatus in Deutschland ein und zeigt, für wen sie infrage kommen können.

Photo: © ljubaphoto via
In der Regel ja, nach sorgfältiger Einzelfallprüfung und wenn andere Behandlungsmöglichkeiten bei therapieresistenter Depression ausgeschöpft sind.
Vor allem für Menschen mit leichter bis mittelschwerer Depression, die flexibel und ortsunabhängig behandelt werden möchten oder eingeschränkten Zugang zu einem Therapieplatz haben. Bei schweren oder therapieresistenten Verläufen ersetzt sie keine intensivere Behandlung.
Nein. Psilocybin unterliegt in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz (Anlage I) und darf außerhalb genehmigter klinischer Studien weder besessen noch angewendet werden.