Klinikradar

Aufklärungsgespräch vor einer Operation – Was muss ich als Patient wissen?

08.07.2022

Aufklärungsgespräch vor einer Operation – Was ist wichtig?

Nachdem Ihnen von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt empfohlen wurde, eine Operation durchführen zu lassen, werden Sie einen Termin im Krankenhaus vereinbaren. Wichtig ist, dass Sie die Unterlagen zur eigenen Krankheitsgeschichte zu diesem Termin mitbringen. Hier wird Ihnen von der Chirurgin oder dem Chirurgen erklärt, ob die Operation nötig oder sinnvoll ist. Das nennt sich Indikationsstellung. Erst wird Ihnen erläutert, was genau für eine Operation bei Ihnen geplant ist und welche Technik verwendet werden soll.

Ihre Fragen zum Aufklärungsgespräch beantwortet Oberärztin PD Dr. med. Birte Kulemann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Vor jeder Operation findet zudem ein formales Aufklärungsgespräch oder auch Gespräch zur Operationseinwilligung statt. Jede Chirurgin bzw. jeder Chirurg ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Patientin bzw. den Patienten aufzuklären.

In diesem Gespräch werden Ihnen die Risiken der Operation erklärt und die zu erwartenden Vorteile/ Verbesserungen Ihres Gesundheitszustandes durch den Eingriff besprochen. Dies ist wichtig, damit Sie sich entscheiden können, ob Sie eine Operation durchführen lassen möchten oder nicht – also eine aufgeklärte Entscheidung treffen können.

Am Ende des Gespräches unterschreiben Sie – sofern Sie sich für die Durchführung des operativen Eingriffs entschieden haben und keine Fragen mehr haben – den Aufklärungsbogen und erhalten eine Kopie für Ihre Unterlagen. Sie sollten informiert und mit dem Gefühl zu wissen, was sie erwartet aus dem Gespräch herausgehen.