Alles zum Thema Zwangsstörungen

Die Zwangsstörung ist eine sehr häufige psychische Erkrankung. Zwangsstörungen können in Zwangsgedanken und Zwangshandlungen unterschieden werden. Zwangsgedanken drängen sich als Vorstellungen sehr stark auf, beschäftigen den Patienten und werden sehr oft als sehr bedrohlich und quälend empfunden. Zwangshandlungen dienen mehr der Vorbeugung gegen ein sehr unwahrscheinliches Ereignis, werden aber als nicht zielführend erlebt. Bei der Behandlung von Zwangsstörungen kommen vor allem Psychotherapie und medikamentöse Therapie zum Einsatz.

Welche Symptome bestehen bei Zwangsstörungen?

Zwangsstörungen drängen sich auf und führen zu immer wiederkehrenden Abläufen und Reaktionen, manchmal auch Gedanken. Diese werden als sinnlos und teilweise übertrieben erlebt. Dennoch kann sich der Patient nicht vollständig gegen diese Gedanken und Handlungen abgrenzen, weshalb diese auch als sehr quälend empfunden werden. Zwangsstörungen können in Zwangsgedanken und Zwangshandlungen unterteilt werden. Oft kommen auch beide Formen gemeinsam vor und überlappen sich.

Zwangsgedanken
Zwangshandlungen

Was sind Ursachen von Zwangsstörungen?

Zwangsstörungen sind eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Oft beginnt die Erkrankung bereits in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter. Wie auch bei Angsterkrankungen ist von einer multifaktoriellen Genese auszugehen. Dies bedeutet, dass mehrere Faktoren die Ursache für die Erkrankung sein können. Wichtige Aspekte  sind dabei erbliche Komponenten, neurobiologische Veränderungen mit Störungen im Serotonin-System sowie psychosoziale Faktoren. Vielfach kommen Zwangsstörungen bei Patienten mit Depression, Persönlichkeitsstörungen sowie Angststörungen vor.

Welche Therapie-Möglichkeiten gibt es bei Zwangsstörungen?

Bei Zwangsstörungen wird eine Kombinationstherapie auf Psychotherapie sowie medikamentöser Therapie durchgeführt. Neben Expositionstraining hat sich in der Psychotherapie insbesondere eine Verhaltenstherapie etabliert. Medikamentös wird oft unterstützend mit SSRI (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) therapiert.

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