Klinikradar

Augenheilkunde

Das Fachgebiet Augenheilkunde ist für unser Sehsystem zuständig. Unser. Dies stellt eine essenzielle Funktion für die Kommunikation mit unserer Umwelt dar. Gefäßerkrankungen, degenerative Einflüsse, Tumorerkrankungen sowie virale Erkrankungen sind nur einige der Erkrankungen, die das Sehsystem beeinträchtigen können.

Welche Augenerkrankungen gibt es?

  • Netzhauterkrankungen (Erkrankungen der Retina)

    Die Netzhaut (Retina) ist eine wichtige Schicht im Auge. Auf dieser Schicht wird das Licht direkt durch Rezeptoren aufgenommen und weitergeleitet. Schädigungen an diesen Rezeptoren können zu Problemen beim Sehen führen. Ein Verschluss eines Gefäßes im Bereich der Netzhaut wie etwa einem Zentralarterienverschluss kann zu einer deutlichen Sehminderung führen. Eine Netzhautablösung kann bei fehlender Behandlung zur Erblindung führen. Auf unseren Kliniklisten stellen wir Kliniken mit Möglichkeiten zur Netzhautfixation sowie Kliniken für Netzhautoperationen vor.

  • Hornhauterkrankungen (Erkrankungen der Kornea)

    Die Hornhaut (Kornea) des Auges ist zwar hart wie eine Hornsubstanz, aber dennoch sehr dünn und genügend durchlässig für Licht. Die Hornhaut ist für einen großen Anteil der Brechkraft des Auges zuständig. Sie fokussiert somit die Lichtstrahlen direkt auf die Netzhaut. Die Hornhaut ist nahezu vollständig von Tränenflüssigkeit benetzt. Auf den Seiten Entzündungen im Bereich der Hornhaut, Hornhautnarben, Hornhauttrübungen sowie Keratokonus finden Sie empfehlenswerte Klinken für eine entsprechende Behandlung.

  • Bindehauterkrankungen (Erkrankungen der Konjunktiva)

    Die Bindehaut (Konjunktiva) ist eine dünne Schleimhaut, die den vorderen Teil des Auges über der Lederhaut (Sklera) bedeckt. Sie sorgt für eine reibungsfreie Bewegung des Auges sowie der Augenlider. Zudem schützt sie das Auge vor Krankheitserregern. In der Bindehaut sind kleine Blutgefäße eingebettet. Bei Reizungen der Augen erkennt man die Blutgefäße deutlicher. Sie treten hervor, das Auge sieht gerötet aus. Da die Bindehaut auch von kleinen Nervengeflechten durchzogen ist, reagiert diese Schicht empfindlich auf Fremdkörper. Erfahren Sie mehr über eine Bindehautentzündung, Narben der Konjunktiva sowie Operationen im Bereich der Bindehaut.

  • Augenliderkrankungen

    Das Augenlid bildet als eine Art Falte die vordere Begrenzung der Augenhöhle (Orbita). Das Augenlid wird in ein Ober- und ein Unterlid geteilt, der Bereich dazwischen wird als Lidspalte bezeichnet. Aufgabe des Augenlides ist der Schutz vor jeglichen Fremdkörpern. Zudem sorgen die Augenlider durch das Blinzeln dafür, dass die Hornhaut (Kornea) und die Lederhaut (Sklera) jederzeit ausreichend mit Tränenflüssigkeit benetzt sind. Neben den Schutz und Versorgungsaufgaben sind die Augenlider auch für die Mimik und den Ausdruck sehr wichtig. Empfehlenswerte Kliniken finden Sie auf den Kliniklisten Ptosis des Augenlides, Gerstenkorn, Hagelkorn, Ektropium, Hängelid, Schlupflid sowie Augenlidoperationen.

  • Erkrankungen des Tränenapparates

    Die Tränendrüse produziert Tränenflüssigkeit und verteilt sie über Gänge in den Bindehautsack. Durch den Lidschlag wird die Tränenflüssigkeit über der Hornhaut verteilt und kann diese ernähren. Häufige Erkrankungen sind Tränenwegsentzündungen sowie eine Verengung der Tränenwege. Hilfreich kann für Sie eventuell auch die Seite Operationen im Bereich der Tränenwege sein.

  • Erkrankungen der Augenlinse

    Die Linse bricht das Licht und sorgt dafür, dass scharfe Bilder auf der Netzhaut auftreten. Sie ist durchsichtig und klar. Durch Kontraktion kann sich die Linse dementsprechend abflachen und abrunden. Diesen Vorgang nennt man Akkomodation. Durch verschiedene Erkrankungen kann die Linse beeinträchtigt werden. Bei der Alterssichtigkeit (Presbyopie) verliert die Linse ihre Anpassungsfähigkeit (die sogenannte Akkomodationsfähigkeit). Beim grauen Star wird die Linse durch eine zunehmende Trübung beeinträchtigt. Auch zahlreiche andere Erkrankungen, wie etwa Stoffwechselerkrankungen, können die Funktion der Linse beeinträchtigen. Die Linse kann bei Problemen durch eine Kunststofflinse ersetzt werden.

  • Erkrankungen der Augenhöhle (Erkrankungen der Orbita)

    Die Augenhöhle (Orbita) bezeichnet die knöcherne Höhle, in der das Auge sowie die Anhangsorgane liegen. Durch die Lokalisation können Entzündungen aus dem Schädel in das Auge oder auch umgekehrt auftreten. Zudem kann die Augenhöhle durch Verletzungen geschädigt werden. Auf Klinikradar erhalten Sie übrigens auch Informationen über chirurgische Verfahren der Orbitachirurgie.

  • Glaskörpererkrankungen

    Der Glaskörper liegt zwischen der Linse und der Netzhaut. Das Licht muss daher auf dem Weg zur Netzhaut den Glaskörper durchlaufen. Der Glaskörper besteht zu einem großen Teil aus Wasser, ein kleiner Teil besteht aus einzelnen Bindegewebsfasern. Probleme können Trübungen des Glaskörpers, Entzündungen oder Blutungen nach einem Unfall bereiten. Geeignete Kliniken hierfür finden Sie auf der Seite Glaskörperoperationen.

  • Aderhauterkrankungen (Erkrankungen der Choroidea)

    Die Aderhaut ist die mittlere Schicht der Augenhaut zwischen Sklera und der Netzhaut. Sie ist für die Versorgung der Netzhaut sowie der angrenzenden Hautschichten zuständig. Sie kann durch Entzündungen wie die Aderhautentzündung (Chorioiditis) oder auch Tumore wie das Aderhautmelanom beeinträchtigt werden.

  • Sehnerverkrankungen

    Ein grüner Star (Glaukom) ist eine ernste Erkrankung und kann über den Verlauf von Monaten zu einer wesentlichen Schädigung des Sehnervens mit deutlich Sehverschlechterung führen. Es gibt verschiedene Erkrankungen, die den grünen Star auslösen können. Oft, jedoch nicht immer steckt hinter dem Glaukom eine Erhöhung des Augeninnendrucks. Aber auch andere Faktoren können Auslöser eines grünen Stars sein. Hilfreich für Patienten mit grünem Star ist unsere Website zur Behandlung von Glaukom.

  • Augenmuskelerkrankungen

    Das Auge kann in unserer Augenhöhle frei bewegt werden. Dies sorgt dafür, dass wir das Auge so ausrichten können, dass wir Dinge schnell auf der Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut abbilden können. Dazu ist ein kompliziertes Zusammenspiel mit Muskeln notwendig. Das Auge ist dazu wie eine Art Kugel in unserer Augenhöhle gelagert und wird durch sechs verschiedene Augenmuskeln in die verschiedenen Richtungen bewegt. Durch autoimmune Entzündungen, Infektionen oder Tumorerkrankungen kann dieses Zusammenspiel beeinträchtigt werden. Durch Optionen an den Augenmuskeln können Einschränkungen oftmals behoben oder verbessert werden.

    Beim sogenannten Schielen (Strabismus) wiechen die Sehachsen voneinander ab. Auch hier können unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen, die einer genauen Diagnostik bedürfen.

  • Fehlsichtigkeit

    Fehlsichtigkeiten sind weit verbreitet. Dazu zählen: Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie), Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung oder Astigmatismus) sowie Alterssichtigkeit (Presbyopie).

    Können diese bei geringer Ausprägung mit Brille oder Kontaktlinsen noch gut kompensiert werden, schränken sie die betroffenen Personen bei deutlicher Ausprägung doch deutlich ein. Neben Ausgleich durch Hilfsmittel können Laser-Operationen Fehlsichtigkeiten ausgleichen.

Welche Untersuchungen gibt es bei Augenerkrankungen?

Der Verlauf der Diagnostik in der Augenheilkunde ist abhängig von dem zeitlichen Auftreten und dem Schweregrad der Erkrankung. Bei chronischen und langsam auftretenden Symptomen führt der Weg zunächst über Ihren Hausarzt zu einem Facharzt für Augenheilkunde. Dieser wird weitere Diagnostik und Therapien in die Wege leiten.

Nach einem Gespräch und einer ausführlichen Untersuchung werden je nach Symptomen weitere Untersuchungen durchgeführt, um die Diagnose zu sichern:

  • Visusmessung
  • Gesichtsfeldmessung (Perimetrie)
  • Untersuchung an der Spaltlampe (vorderer und hinterer Augenabschnitt)
  • Opthalmoskopie (Funduskopie; hinterer Augenabschnitt)
  • Messung der Tränensekretion (Schirmer-Test)
  • Darstellung der retinalen Gefäße durch Fluoreszein
  • Untersuchung der Retina (optische Kohärenztomographie; OCT)
  • Ultraschalluntersuchung des Auges
  • Kernspintomographie des Sehnervens/Kopfs/Gehirns

Welche Möglichkeiten für eine Behandlung gibt es?

Abhängig von Ihrer Erkrankung oder Therapie kann die Behandlung ambulant, teilstationär oder in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem einweisenden Arzt, welche Möglichkeit für Sie in Frage kommt. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Kliniken, Tageskliniken sowie Rehabilitationskliniken vor, die Erfahrung mit der Behandlung von Augenerkrankungen haben.

  • Ambulante Betreuung

    Viele Erkrankungen im Bereich des Auges können ambulant behandelt werden. Zudem ist bei chronischen Erkrankungen eine fortlaufende Betreuung und Überwachung durch einen Augenarzt erforderlich. Dieser bemerkt Veränderungen rechtzeitig und kann die Therapie entsprechend anpassen. Oftmals werden wesentliche diagnostische Maßnahmen ambulant durchgeführt, sodass kein Klinikaufenthalt notwendig ist.

  • Krankenhaus (stationär)

    Bei akuten Erkrankungen - wie etwa dem Glaukom oder einer Netzhautablösung - erfolgt die Einweisung in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung durch einen niedergelassenen Arzt oder durch selbständige Vorstellung in der Notfallaufnahme. Im Krankenhaus folgt dann eine genaue Diagnostik und Therapie Ihrer Erkrankung. Auf Wunsch können Sie auch Zusatzleistungen wie etwa Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung in Anspruch nehmen. Gegen Ende der Krankenhausbehandlung sollten Sie bereits den weiteren Weg Ihrer Behandlung, wie etwa eine ambulante Betreuung planen.

  • Ambulante Operationen

    In der Augenheilkunde werden bei vielen Erkrankungen (z. B. Staroperationen) Eingriffe ambulant durchgeführt. Dies bedeutet, dass sie wesentliche Voruntersuchungen ambulant wahrnehmen und dann zu gegebener Zeit in einer ambulanten Tagesklinik für eine Operation aufgenommen werden. Nach Abschluss der Nachbeobachtung können Ihre Angehörigen Sie wieder abholen. Dies ist abhängig von Ihrer Erkrankung sowie Ihren Vorerkrankungen. Die Entscheidung wird individuell durch den behandelnden Arzt sowie betreuenden Anästhesisten getroffen.

  • Rehabilitationsklinik

    Oft schließt sich an eine akute Erkrankung eine Rehabilitationsbehandlung an. Der Patient kann dabei ausgefallene Funktionen neu erlernen. Die Rehabilitationsbehandlung wird in den meisten Fällen direkt von Ihrem Akutkrankenhaus geplant und die Beantragung auch von dort in die Wege geleitet. Die Rehabilitationsbehandlung kann aber auch von Ihrem Hausarzt beantragt werden.

  • Spezialsprechstunde (ambulante Betreuung)

    Bei komplizierten Verläufen, unklaren Krankheitszeichen oder seltenen Erkrankungen erfolgt oftmals eine Vorstellung in einer Spezialsprechstunde eines größeren Krankenhauses oder einer Universitätsklinik. Ein niedergelassener Facharzt kümmert sich um die Überweisung und Vorstellung.

Kliniken für Augenheilkunde

In Deutschland gibt es 245 Kliniken für Augenheilkunde. Klinikradar hat die neusten offiziellen Qualitätsdaten aller Krankenhäuser ausgewertet und Kliniken mit besonders hoher Expertise im Bereich Behandlungen in der Augenheilkunde ermittelt. Vergleichen Sie Kennzahlen und Behandlungsangebot, um die für Sie beste Klinik für Augenheilkunde zu finden.

  1. Charité - Universitätsmedizin Berlin

    Viele Fälle im Bereich Augenheilkunde
    • Augenheilkunde
      6.609 Fälle in 2 Fachabteilungen
    • Großes Krankenhaus
      3.011 Betten
    • Universitätsklinikum
    2 Fachabteilungen für Augenheilkunde:
  2. Universitätsklinikum Erlangen

    Viele Fälle im Bereich Augenheilkunde
    • Augenheilkunde
      6.016 Fälle
    • Großes Krankenhaus
      1.394 Betten
    • Universitätsklinikum
    • Hohe Patientenzufriedenheit
      Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse
    Fachabteilung für Augenheilkunde:
    • Anmerkung der Abteilung: Diagnostik und Therapie bei Bindehautentzündungen und Erkrankungen der Regenbogenhaut.

  3. Universitätsklinikum Köln

    Viele Fälle im Bereich Augenheilkunde
    • Augenheilkunde
      6.000 Fälle
    • Großes Krankenhaus
      1.509 Betten
    • Universitätsklinikum
    Fachabteilung für Augenheilkunde:
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