Alles zum Thema Augenlasern

Augenlasern ist eine Methode der Augenchirurgie zur Behandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Unter das Gebiet Augenlasern fallen verschiedene Behandlungsmethoden wie etwa LASIK, PRK und LASEK.

Bei welchen Erkrankungen ist Augenlasern zur Behandlung geeignet?

Fehlbildungen des Auges sind meist angeboren. Der Augapfel ist zu lang oder zu kurz, die Hornhaut nicht optimal gekrümmt. Augenlasern kann bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit sowie bei einer Hornhautverkrümmung helfen.

Kurzsichtigkeit (Myopie)
Weitsichtigkeit (Hyperopie)
Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Augenlasern und seine unterschiedlichen Methoden

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Augenchirurgie ständig weiterentwickelt. Verschiedene Lasermethoden können Ihnen helfen, im Alltag wieder auf Brille oder Kontaktlinsen zu verzichten. Lesen Sie hier, welches Verfahren für wen geeignet ist und was es jeweils auszeichnet.

LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis)
PRK (photorefraktive Keratektomie)
LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) oder EPI-LASIK

Risiken beim Augenlasern

Kein medizinischer Eingriff ist ohne Risiko, auch das Augenlasern nicht. Die Verfahren sind aber teilweise über Jahrzehnte erprobt und recht sicher. Trotzdem weist Ihr Augenarzt Sie auf folgende Risiken hin

  • Infektionen
  • Fehlkorrekturen, die aber häufig erneut operiert werden können
  • Vernarbungen der Hornhaut
  • eingeschränkte Stabilität der Hornhaut
  • Verrutschen oder Verlust der Hornhautklappe
  • Einschränkungen des Dämmerungs- und Nachtsehens
  • trockene Augen über Monate nach dem Eingriff
  • Licht- und Blendeffekte nach der Operation

Wenn Sie aktiv Kontaktsportarten betreiben, sollten Sie von einem Lasereingriff am Auge eher absehen. Lassen Sie sich hierzu von einem Augenarzt beraten.

Was passiert beim Augenlasern?

Wenn Sie wissen, was bei einem Eingriff mit dem Augenlaser auf Sie zukommt, können Sie das Ganze mit viel mehr Ruhe angehen. In den Tagen vor der Behandlung erhalten Sie Augentropfen, die Sie zu Hause nach Anweisung des Arztes anwenden. Am Tag der Laserbehandlung werden Sie in der Klinik auf den Eingriff vorbereitet. Sie bekommen zum Beispiel eine Haube, einen Kittel und Betäubungstropfen für die Augen. Im Behandlungsraum legen Sie sich auf eine Liege. Nachdem Ihre Augen erneut mit Tropfen betäubt wurden, wird Ihr Gesicht steril abgedeckt und der Arzt setzt einen Lidhalter ein, um das Auge während der Laserbehandlung offen zu halten.

Eine Augenlaser-Behandlung zielt darauf ab, die Hornhaut des Auges so umzuformen, dass die Sehschärfe so optimal wie möglich eingestellt wird. Zu diesem Zweck benutzt der Operateur verschiedene Laserstrahlen. Je nach Behandlungsmethode wird die Hornhaut mit dem Laser oder mit einer Alkohollösung eröffnet. Dann arbeitet der Excimerlaser in der Behandlungszone und korrigiert die Brechkraft der Hornhaut.

Nach Beendigung der Behandlung erhalten Sie bei Bedarf eine Schutzkontaktlinse, die als Verband fungiert. Eine kurze Zeit lang bleiben Sie zur Überwachung noch in der Augenklinik, dann dürfen Sie nach Hause gehen. Eine Sonnenbrille kann Ihnen bei Blendempfindlichkeit helfen. Weitere Anweisungen und Augentropfen für die ersten Tage erhalten Sie von Ihrem Augenarzt.

Links zu relevanten Seiten
Passend zu Ihrer Suche könnten Sie auch diese Seiten interessieren
Gefördert durch Bayerisches Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Förderung: StartZuschuss, Gründerland Bayern
© 2022 Innomeda GmbH