Alles zum Thema Künstliches Hüftgelenk

Das künstliche Hüftgelenk, auch Hüftgelenk-Endoprothese oder Hüft-TEP genannt, übernimmt die Funktion des Hüftgelenks.

Am häufigsten geht die Implantation eines Hüftgelenks auf eine Hüftgelenkarthrose (Coxarthrose) zurück.

Bringen konservative Maßnahmen mit Physiotherapie keine Linderung der Beschwerden, kann auf ein künstliches Hüftgelenk zurückgegriffen werden. In den letzten Jahren haben sich die Materialen deutlich verbessert.

Nach einer Operation ist eine Rehabilitationsbehandlung von enormer Wichtigkeit, um die Beweglichkeit im Gelenk zu verbessern.

Wie läuft die Operation für ein künstliches Hüftgelenk ab?

Das Problem der Hüftarthrose besteht darin, dass der Knorpelüberzug auf Hüftpfanne sowie Hüftkopf über die Zeit abgerieben ist. Die Operation ist heutzutage eine Standardoperation. Jedoch ist auch bei einer Standardoperation ein erfahrener Operateur sehr notwendig.

Die Operationstechniken werden zunehmend mit weniger invasiven Methoden durchgeführt. Wie bereits beschrieben, wird das Hüftgelenk von einer großen Schicht an Muskeln umschlossen. Zunächst müssen diese durch den Operateur zur Seite gedrängt werden. Es existieren verschiedene Möglichkeiten des Zugangs zum Hüftgelenk; diese hängen von den Begleitumständen (z. B. Körpergewicht, Anatomie) ab.

Durch die Operation werden bei einem totalen Hüftgelenkersatz sowohl der Hüftkopf wie auch die Hüftpfanne durch eine Prothese ersetzt. Hierzu existieren verschiedene Materialien. Heute werden meist zementfreie Implantate aus Titan verwendet. Die Operation ist in der Regel binnen zwei Stunden abgeschlossen.

Bereits sehr rasch nach der Operation ist eine Mobilisation und auch Therapie durch die Physiotherapie geplant. Wie jede Operation, birgt auch der Hüftgelenksersatz besondere Risiken.

Risiken der Operation

Implantation einer Hüftprothese im Hüftgelenk

Das künstliche Hüftgelenk ersetzt die Funktion des Hüftgelenkes und kann in verschiedenen Formen implantiert werden. Welche Form bei Ihnen angewandt wird, entscheidet der Operateur nach Ihrer genauen Situation.

Qualitätssiegel Top-Klinik für Hüft-Endoprothetik

Unser Qualitätssiegel gibt Ihnen Orientierung bei der Suche nach Ihrer Klinik für ein künstliches Hüftgelenk. Eine Übersicht zu allen unseren Qualitätsauszeichnungen bekommen Sie unter folgendem Link.

Qualitätssiegel Hüft-Endoprothetik

Vergabekriterien für das Qualitätssiegel Top-Klinik für Hüft-Endoprothetik

Auf der Grundlage offizieller Qualitätsdaten wertet Klinikradar die Behandlungsqualität von großen Zentren für Endoprothetik aus und vergibt das Qualitätssiegel Top-Klinik für Hüft-Endoprothetik. Hier zeigen wir Ihnen die Kritieren, die dafür genutzt werden und erklären, nach welchen Kriterien das Siegel vergeben wird.

Erfahrung in der Operationstechnik (Fallzahl)
Qualität (Qualitätsindikatoren)
Zertifizierung
Hygiene
Sicherheit
Nachsorgeprogramme & Rehabilitation
Patientenbewertungen
Häufig gestellte Fragen
Hier findest du die von anderen Nutzern am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Künstliches Hüftgelenk
Wann muss ich meine Hüfte operieren lassen?
Wie lange darf man nach einer Hüftoperation nicht Auto fahren?
Wie lange muss man nach einer Hüftoperation mit Krücken gehen?
Welchen Sport kann ich nach einer Hüftoperation noch ausführen?
Was muss ich vor einer Hüft-OP beachten?
Wie lange hat man nach einer Hüft-OP Schmerzen?
Wie lange ist ein künstliches Hüftgelenk haltbar?

Was kann das Einsetzen eines Hüftgelenksersatz notwendig machen?

Verschiedene Erkrankungen können das Einsetzen einer Hüftprothese notwendig machen. Dazu zählen:

  • Hüftarthrose
  • Hüftdysplasie (Formstörung der Hüfte)
  • Verletzungen (nach Knochenbruch)
  • Genetische Veranlagung
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Übergewicht
  • Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis
  • Gelenksentzündung
  • Berufliche Fehlbelastung
  • Erworbene Fehlformen (wie etwa Morbus Perthes)
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