Alles zum Thema COPD

COPD ist die Abkürzung der Erkrankung „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ und bedeutet übersetzt „Chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Die Lunge kann aufgrund der Verengung (Obstruktion) der Atemwege nicht ausreichend belüftet werden. Ursachen hierfür sind Rauchen, eine hohe Luftverschmutzung durch Feinstaub sowie eine Exposition gegenüber toxischen Stäuben und Dämpfen. Als Patient haben Sie chronische Beschwerden, darunter einen ausgeprägten Husten, einen ausgeprägten Auswurf sowie eine zunehmende Atemnot. Die Therapie erfolgt mit Medikamenten, die die Verengung der Atemwege reduzieren. In fortgeschrittenen Stadien kann aufgrund einer deutlichen Überblähung der Lunge auch eine Operation nötig werden.

Was sind die Ursachen für eine COPD?

Der häufigste Auslöser der COPD ist das Rauchen (sowohl aktiv als auch passiv), welches in den Atemwegen zu einer anhaltenden Entzündung führt. Ebenfalls kann eine hohe Luftverschmutzung, vor allem durch Feinstaub, Schwefeldioxid und Stickoxide, diese Lungenerkrankung auslösen. Zusätzlich spielt die berufliche Exposition mit toxischen Stäuben, Gasen oder Dämpfen eine Rolle. Außerdem fand man heraus, dass wiederholt auftretende Atemwegsinfektionen im Kindesalter sowie Nikotinabusus der Mutter in der Schwangerschaft das Risiko für eine COPD erhöhen. Auch Frühgeborene mit einer nicht vollständig entwickelten Lunge haben ein hohes Risiko, diese Krankheit sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter zu entwickeln.

Bei den genetischen Faktoren ist die Erbkrankheit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) zu nennen. Durch einen Gendefekt wird das Protein Alpha-1-Antitrypsin  (AAT) nicht in ausreichender Menge oder gar nicht hergestellt und es kommt zu Leber- und/oder Lungenschäden wie etwa der COPD. 

Welche Symptome bestehen bei einer COPD?

Die Hauptbeschwerden sind:

  • Dauerhaft anhaltender Husten
  • Abgesondertes Sekret beim Husten (Auswurf)
  • Atemnot: Anfangs bei Belastung, im späteren Verlauf dauerhaft 
  • Engegefühl in der Brust

Zusätzlich kann es zu folgenden Symptomen kommen: 

  • Bläuliche Verfärbung (Zyanose) der Lippen bzw. Fingerspitzen
  • Unterschenkelschwellung (Ödem)
  • Hervortretende Halsvenen 
  • Spätstadium: Starke Wölbung der Finger- bzw. Zehennägel (Uhrglasnägel)
  • Spätstadium: Rundliche Auftreibungen der Fingerendglieder (Trommelschlegelfinger)
  • Spätstadium: Aufgeblähter Brustkorb (Fassthorax) 
     

Welche Diagnostik wird bei COPD durchgeführt?

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine COPD, wird Sie der Arzt zuerst zu Ihren Beschwerden befragen und danach Ihren Brustkorb mit den Fingerspitzen abklopfen sowie Ihre Lunge mit dem Stethoskop abhören. Im Anschluss werden weitere Untersuchungen durchgeführt:

Blutuntersuchung
Pulsoxymetrie und Blutgasanalyse
Spirometrie
Röntgen und Computertomographie der Lunge
Exazerbation bei COPD

Wie wird die COPD therapiert?

Die Therapie zielt auf eine Linderung der Beschwerden und eine verbesserte Lebensqualität ab. Das Fortschreiten der Krankheit soll verlangsamt werden und Begleit- bzw. Folgeschäden verhindert und wenn nötig behandelt werden.

Therapie einer Exazerbation der COPD
Empfehlenswerte allgemeine Maßnahmen bei COPD
Medikation bei COPD
Links zu relevanten Seiten
Passend zu Ihrer Suche könnten Sie auch diese Seiten interessieren
Gefördert durch Bayerisches Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
Förderung: StartZuschuss, Gründerland Bayern
© 2022 Innomeda GmbH