Alles zum Thema Prostatakrebs

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Symptome treten oft erst im späteren Stadium auf. Da der Krebs zu diesem Zeitpunkt hat sich bereits stark ausgebreitet hat, sind Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig, um den Krebs in einem frühen Stadium zu erkennen. Die Behandlungsmöglichkeiten hängen von der genauen Biologie des Krebses und Ihren Vorerkrankungen ab. Grundsätzlich kommen eine operative Entfernung, Strahlentherapie, Antihormontherapie sowie Chemotherapie in Frage. Auch im Anschluss an die Therapie sind weitere Nachsorgeuntersuchungen notwendig.

Welche Symptome bestehen bei einem Prostatakrebs?

Der Prostatakrebs ist einer der häufigsten Tumore des Mannes. Das Risiko einer Prostatakrebs-Erkrankung nimmt mit steigendem Alter zu. Am Anfang der Erkrankung zeigen sich häufig noch keine typischen Symptome. Zu diesem Zeitpunkt werden die meisten Prostatakarzinome bei Vorsorgeuntersuchungen gefunden. Schreitet der Prostatakrebs weiter fort, können folgende Symptome auftreten:

  • Harnverhalt (Unvermögen, Urin zu lassen)
  • Inkontinenz (Urin kann nicht gehalten werden)
  • Blut im Urin
  • Knochenschmerzen und Gewichtsverlust bei weit fortgeschrittener Erkrankung

Wie wird Prostatakrebs erkannt?

Um ein Prostatakarzinom möglichst früh zu erkennen, auch bevor die oben genannten Symptome auftreten, sind Früherkennungsuntersuchungen sinnvoll. Diese können Sie bei Ihrem Hausarzt oder einem Urologen durchführen lassen. Wenn hierbei ein auffälliger Befund festgestellt wird, sind weitere Untersuchungen möglich.

Die Standarduntersuchung bei Verdacht auf Prostatakrebs ist die digitale rektale Untersuchung (Ertasten der Prostata mit dem Finger durch den Anus). Für eine eindeutige Diagnose ist diese Prostatakrebs-Untersuchung allein aber nicht ausreichend.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, einen Blutwert, den PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen), zu bestimmen. Dieser Wert lässt bei einer starken Erhöhung über den Normwert oder im Verlauf, etwa bei einem Anstieg über ein Jahr hinweg, Schlüsse darüber zu, wie wahrscheinlich eine Erkrankung in Ihrem Fall ist.
Wichtig ist hier jedoch, dass nicht bei jedem Prostatakarzinom eine Erhöhung des Wertes vorliegen muss und dass es zu fälschlicherweise erhöhten Werten kommen kann, beispielsweise durch eine Entzündung der Prostata.

Zur Sicherung der Diagnose wird eine sogenannte transrektale Stanzbiopsie durchgeführt. Das bedeutet, dass unter einer lokalen Betäubung über den Anus mehrere Gewebeproben von verschiedenen Stellen aus der Prostata entnommen werden. Die Entnahme wird mittels Ultraschalls kontrolliert, die gewonnen Proben im Anschluss von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht und bewertet.

Was sind Risikofaktoren für Prostatakrebs?

Als wichtigster Risikofaktor gilt das Lebensalter. Das mittlere Erkrankungsalter liegt um das 70. Lebensjahr. Außerdem kann eine familiäre Veranlagung zusätzlich das Risiko erhöhen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einem Prostatakrebs?

Die Behandlung des Prostatakarzinoms umfasst verschiedene Konzepte, die sich einerseits am Stadium zum Zeitpunkt der Diagnose orientieren und andererseits Ihre individuellen Vorstellungen berücksichtigen können. Möglichkeiten hierbei sind eine operative Entfernung, Bestrahlung sowie eine Hormon- oder Chemotherapie. Allen Therapien liegt zugrunde, dass der Tumor möglichst entfernt bzw. verkleinert werden soll und mögliche Fernabsiedelungen (Metastasen) behandelt werden.

Jede Behandlung hat spezifische Nebenwirkungen, die sie mit Ihrem Therapeuten besprechen sollten.

Operative Prostata-Entfernung (radikale Prostatektomie)
Bestrahlung (Radiotherapie)
Anti-Hormontherapie
Chemotherapie

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Was steckt hinter dem Qualitätssiegel für Prostatakrebs?

Die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs haben sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt. Bei Verdacht auf Prostatakrebs sind viele Patienten auf der Suche nach dem richtigen Ort für die Behandlung. Hier wollen wir mit Klinikradar unterstützen und informieren über wesentliche Kriterien, die gute Zentren für die Behandlung auszeichnen. Diese Daten werden von uns auf Basis offizieller und objektiver Qualitätsdaten erhoben und auf unserer Webseite dargestellt. Hiermit wollen wir Ihnen einen Leitfaden geben, anhand diesem Sie sich den Ort für die Behandlung aussuchen können. Besonders herausragenden Kliniken vergeben wir das Qualitätssiegel Top-Klinik für Prostatakrebs. Weitere Informationen über den Aufbau und die Analyse allgemein von unseren Qualitätssiegeln erhalten Sie unter folgendem Link.

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