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Die Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, gehört zu den größten und leistungsfähigsten neurologischen Kliniken Norddeutschlands. Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniela Berg und dem stellvertretenden Direktor Prof. Dr. Walter Maetzler decken wir das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab – von häufigen Volkskrankheiten bis zu hochspezialisierten seltenen Syndromen.
National und international ausgewiesene Expertise besteht insbesondere in den Bereichen Bewegungsstörungen, Demenz und Alzheimer, Schlaganfall, Epilepsie sowie Neuroimmunologie. Moderne diagnostische Labore, eine neurologische Tagesklinik, ein zertifiziertes Epilepsiezentrum, eine anerkannte Stroke Unit und ein Zentrum für seltene neurologische Erkrankungen ergänzen das stationäre und ambulante Behandlungsangebot. Die Klinik ist zugleich ein aktives Forschungs- und Lehrzentrum der Universität zu Kiel.
Für die Allgemeinambulanz und die Spezialsprechstunden ist eine Überweisung Ihres Haus- oder Facharztes erforderlich. Kontaktieren Sie bitte vorab die Ambulanz, um einen Termin zu vereinbaren.
Ja. Über das Online-Portal portal.uksh.de/webconnect können Termine für ausgewählte Sprechstunden direkt gebucht werden. Alternativ erreichen Sie die Ambulanz telefonisch. Für spezialisierte Sprechstunden – etwa die MRgFUS-Voranmeldung oder die Gedächtnisambulanz – ist vorab eine Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Team erforderlich.
Die Klinik bietet eine breite Ambulanzstruktur: Allgemeinambulanz, Spezialsprechstunden für Bewegungsstörungen, Früherkennung Parkinson, Gedächtnis & Demenz, Epilepsie, Multiple Sklerose/Neuroimmunologie, Gangstörungen, neuromuskuläre Erkrankungen und Schmerz. Hinzu kommt eine Videosprechstunde für geeignete Fälle sowie Privatambulanzen.
Die Neurologische Tagesklinik ermöglicht eine intensive diagnostische oder therapeutische Behandlung, ohne dass ein stationärer Aufenthalt über Nacht erforderlich ist. Sie ist besonders geeignet für Patienten, die regelmäßige Therapiekontrollen, Infusionsbehandlungen oder komplexere Untersuchungen benötigen, aber ambulant wohnen können. Die Aufnahme erfolgt in Absprache mit dem behandelnden Arzt.
Beim Erstgespräch werden Ihre Beschwerden, Krankheitsgeschichte und bisherige Behandlungen besprochen. Es folgt eine neurologische Untersuchung. Je nach Ergebnis werden weitere diagnostische Schritte eingeleitet oder ein Behandlungsplan erstellt. Bringen Sie bitte alle vorhandenen Arztbriefe, Medikamentenliste und ggf. Bildgebungen mit. Der Termin dauert in der Regel 30–60 Minuten.
Die Wartezeiten variieren je nach Sprechstunde und Dringlichkeit. In der Allgemeinambulanz sind Termine meist innerhalb weniger Wochen möglich. Für spezialisierte Angebote – besonders MRgFUS – sind aufgrund der hohen Nachfrage längere Vorlaufzeiten einzuplanen. Die Klinik arbeitet in der Reihenfolge des Eingangs. Bei akuten neurologischen Beschwerden empfehlen wir, die Notaufnahme oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) zu kontaktieren.
Senden Sie vorab folgende Unterlagen an mrgfus.neurozentrum.kiel@uksh.de: Überweisungsschein, aktuelle Neurologenbefunde, relevante Arztbriefe, Nachweis zur medikamentösen Vorbehandlung sowie aktuellen Medikamentenplan. Ggf. ist ein Herzschrittmacherausweis und ein aktuelles Schädel-MRT beizufügen. Nach Sichtung der Unterlagen wird Ihnen mitgeteilt, ob ein persönlicher Vorstellungstermin sinnvoll ist.
Nach der Aufnahme werden Sie von einem ärztlichen Team und einem spezialisierten Pflegeteam betreut. Physiotherapie und Logopädie stehen bei Bedarf zur Verfügung. Vor der Entlassung erhalten Sie und Ihr weiterbehandelnder Arzt einen Entlassbrief mit Diagnosen, Therapieempfehlungen und Kontaktdaten für Rückfragen. Bei Fragen zur Aufnahme oder zu Behandlungsabläufen wenden Sie sich an die Ambulanz oder das Stationsteam.
Die Klinik ist sehr aktiv in der klinischen Forschung. Aktuelle Studien umfassen u. a. neue Therapieansätze bei Bewegungsstörungen (DBS, MRgFUS), Alzheimer-Erkrankung, Epilepsie und Multiple Sklerose. Die Teilnahme an Studien ist stets freiwillig und wird im persönlichen Gespräch erläutert.
Ja, ausdrücklich. Viele Patienten kommen zur Klinik, um eine zweite ärztliche Einschätzung zu erhalten – sei es zu einer bestehenden Diagnose oder zu einer empfohlenen Behandlung. Bringen Sie bitte alle vorhandenen Unterlagen, Arztbriefe und Bildgebungen mit. Eine Zweitmeinung ist kein Misstrauensvotum gegenüber Ihrem bisherigen Arzt, sondern bei komplexen neurologischen Erkrankungen ein sinnvoller Schritt.
Ja. Die Klinik behandelt Patientinnen und Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus dem Ausland. Für internationale Patienten ohne deutschen Krankenversicherungsschutz steht der International Medical Service (IMS) des UKSH als Ansprechpartner zur Verfügung: info-international@uksh.de. Für Überweisungen aus anderen Bundesländern genügt in der Regel ein fachärztlicher Überweisungsschein mit den relevanten Vorbefunden.