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Als eine der ältesten Psychosomatischen Kliniken Deutschlands bietet Ginsterhof moderne, leitlinienorientierte, psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlungen an. Die Fachklinik im Süden Hamburgs verfügt über zwei Abteilungen mit 140 stationären und 20 tagesklinischen Behandlungsplätzen sowie einer Institutsambulanz für Erwachsene ab 18 Jahren. Mittelpunkt der tiefenpsychologisch ausgerichteten Behandlung ist der Beziehungsdialog zwischen Patientinnen und Patienten und den Therapierenden mit dem Fokus auf „Verändern durch Erleben und Verstehen“. Alleiniger Gesellschafter ist der gemeinnützige Verein „Evangelisches Krankenhaus Ginsterhof e.V.“
Erwachsen werden ist schwer! Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren geraten häufig in seelische Krisen, die mit depressiven Symptomen, Ängsten, sozialem Rückzug und insbesondere bei jungen Frauen mit Essstörungen einhergehen. Die Entwicklung einer eigenen Identität, der Schritt aus dem Elternhaus in Ausbildung und ein eigenständiges Leben gelingt eher selten gänzlich ohne Zweifel und Krisen. Wenn diese Entwicklungsschritte jedoch zu scheitern drohen, ist oft Hilfe von außen notwendig. Wir bieten auf unseren Stationen für junge Erwachsene ein förderliches Klima, in dem Ängste abgebaut und das Selbstwertgefühl verbessert werden können.
Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen und werden oft in ihrer Auswirkung unterschätzt. Dabei können Hinweise auf eine Depression nicht nur ein Verlust an Lebensfreude, Energie und düstere Gedanken, sondern auch Schlaflosigkeit, Appetitverlust, Konzentrationsstörungen und Rastlosigkeit sein. Wir verstehen die Depression als Hinweis auf schwere Belastungen und ungelöste Konflikte sowohl in der aktuellen als auch früheren Lebenssituationen. Diese werden durch tiefenpsychologischen Einzel- und Gruppengespräche bearbeitet, zusätzlich kommen Kunst-, Musik- und Bewegungstherapie zur Anwendung.
Ängste haben viele Gesichter, zum Beispiel Panikanfälle, Phobien und generalisierte Angststörungen. Durch die Angst engt sich der Lebensradius stark ein, wodurch nicht selten eine zusätzliche depressive Symptomatik entsteht. In unserer Klinik lernen Sie zu verstehen, was sich hinter den Ängsten verbirgt und wie Sie die Ängste bewältigen und besser damit umgehen können. Konkrete Übungen wie Konfrontationen werden hierzu mit einer tiefenpsychologischen Herangehensweise kombiniert. Erfahrene Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen sowie Pflegekräfte unterstützen Sie dabei, Ihren Handlungsspielraum wieder zu vergrößern und mehr Lebensqualität zu erreichen.
Körper und Psyche sind untrennbar miteinander verbunden. In psychischen Krisen, z.B. im Rahmen von Mobbing oder einer Burnout-Situation kann es zu erhöhtem Blutdruck und beschleunigtem Pulsschlag ebenso wie zu Erschöpfung, Schlafstörungen und Infekt-Neigung kommen. Weitere typische psychosomatische Krankheitsbilder sind Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, der Atmung, des Herz-Kreislauf-Systems und Schmerzstörungen, deren Ursache rein medizinisch nicht erklärbar ist. Wir gehen in der tiefenpsychologischen Theorie davon aus, dass diese auch ein Ausdruck nicht bewusst wahrgenommener oder unterdrückter Gefühle sein können und versuchen Ihnen zu helfen, diese Gefühle wahrzunehmen und ihre Bedeutung vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte und aktuellen Situation zu verstehen.
Jeder Mensch hat seine charakteristische Persönlichkeit. Von einer Störung der Persönlichkeit spricht man, wenn bestimmte Persönlichkeitseigenschaften oder Verhaltensstile stark ausgeprägt, gleichzeitig starr und unflexibel sind. Dies führt häufig zu Problemen und Konflikten in verschiedenen Lebensbereichen, unter denen sowohl die Betroffenen wie auch andere leiden. Die Art zu denken, zu fühlen und sich zu verhalten kann sich von derjenigen Anderer stark unterscheiden, wobei sich Menschen mit Persönlichkeitsstörung meist nicht als „gestört“ erleben. Wir unterstützen Sie dabei, ihr Verhalten bewusst wahrzunehmen und dessen Ursachen, die oft in der Vergangenheit liegen, zu verstehen. Dies ermöglicht Ihnen eine bewusste Veränderung sowie einen verständnisvolleren Umgang mit sich und anderen. Eine stationäre Behandlung kann so ein erster Schritt einer längerfristigen Therapie sein.
Quelle: Eigene Angaben der Klinik aus den Qualitätsberichten des G-BA.










