Klinikradar

Urologie

Dr. med. Tobias Bobinger

Urologische Erkrankungen betreffen die Niere sowie das harnableitende System. Dazu zählen Harnleiter, Harnblase, Harnröhre, Prostata sowie die männlichen Genitalorgane. Eine der häufigsten Erkrankungen in diesem Bereich sind die Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie), die Niereninsuffizienz sowie kolikartige Schhmerzen ausgelöst durch Harnsteine.

Welche urologischen Erkrankungen gibt es?

Welche Untersuchungen gibt es bei urologischen Erkrankungen?

Bei urologischen Erkrankungen ist das Gespräch mit dem Patienten, die Schilderung der Symptome, die Kenntnis der Vorerkrankungen sowie eine ausführliche körperliche Untersuchung die Grundvoraussetzung für eine exakte und zielführende Diagnose. Alleine mit diesem Wissen kann eine erste Verdachtsdiagnose gestellt werden und im Anschluss eine weitere Diagnostik in die Wege geleitet werden. Dazu zählen:

  • Blutuntersuchung
  • Ultraschall / Sonographie
  • Bildgebung der Niere / Bauch- und Beckenraumes (CT/MRT)
  • Blasenspiegelung

Welche Möglichkeiten für eine Behandlung gibt es?

Grundsätzlich stehen für eine Diagnostik und Behandlung viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Welche Art für Sie in Frage kommt, hängt grundsätzlich von Ihrer Erkrankung, der nötigen stationären Nachbeobachtung sowie der Dringlichkeit des Eingriffes ab.

  • Ambulante Diagnostik

    Viele Erkrankungen der Urologie können ambulant behandelt werden. Hierzu wenden Sie sich an einen niedergelassenen Facharzt für Urologie. Auch nach einem Klinikaufenthalt müssen wichtige Maßnahmen, wie etwa die Medikation sowie auch Umstellungen im Alltag kontrolliert und angepasst werden. Treten akute Probleme auf oder kommt es zu einer Verschlechterung der Erkrankung, wird eine Überweisung in das Krankenhaus veranlasst.

  • Krankenhaus (stationär)

    Die Einweisung in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung erfolgt in der Regel durch einen niedergelassenen Arzt, bei akuten Beschwerden, etwa bei Harnsteinen, auch durch Sie selbst oder über den Rettungsdienst. Im Krankenhaus erfolgt eine genaue Diagnostik und Therapie Ihrer Erkrankung. Auf Wunsch können Sie auch Zusatzleistungen wie etwa Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung in Anspruch nehmen. Gegen Ende der Krankenhausbehandlung sollten Sie bereits den weiteren Weg Ihrer Behandlung, wie etwa eine ambulante Betreuung planen.

  • Ambulanter Eingriff / Tagesklinik

    Viele operative Eingriffe in der Urologie können auch in einer Tagesklinik durchgeführt werden. Hierzu erfolgt bereits in den Wochen vor dem Eingriff eine Aufklärung über den Eingriff, zudem erhalten Sie eine Aufklärung über eine mögliche Narkose. Nach dem Eingriff bleiben Sie für einige Stunden in der Klinik zur Nachbeobachtung. Am Abend können Sie dann bei gut überstandener Operation die Klinik bereits wieder verlassen.

  • Spezialsprechstunde (ambulante Betreuung)

    Bei komplizierten Verläufen, unklaren Krankheitszeichen oder seltenen Erkrankungen erfolgt oftmals eine Vorstellung in einer Spezialsprechstunde eines größeren Krankenhauses oder einer Universitätsklinik. Die Überweisung und Vorstellung werden von einem niedergelassenen Facharzt veranlasst.

Kliniken für Urologie

In Deutschland gibt es 701 Kliniken für Urologie. Klinikradar hat die neusten offiziellen Qualitätsdaten aller Krankenhäuser ausgewertet und Kliniken mit besonders hoher Expertise im Bereich Behandlung von urologischen Erkrankungen ermittelt. Vergleichen Sie Kennzahlen und Behandlungsangebot, um die für Sie beste Klinik für Urologie zu finden.

  1. Charité - Universitätsmedizin Berlin

    Viele Fälle im Bereich Urologie
    • Urologie
      6.802 Fälle in 4 Fachabteilungen
    • Großes Krankenhaus
      3.011 Betten
    • Universitätsklinikum
    4 Fachabteilungen für Urologie:
  2. Marien Hospital Herne

    Viele Fälle im Bereich Urologie
    • Urologie
      5.655 Fälle in 2 Fachabteilungen
    • Großes Krankenhaus
      535 Betten
    • Universitätsklinikum
    2 Fachabteilungen für Urologie:
    • Anmerkung der Abteilung: Ausscheidungsurogramm, CT, Ultraschall, ESWL.

  3. Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden an der Technischen Universität Dresden

    Viele Fälle im Bereich Urologie
    • Urologie
      4.679 Fälle
    • Großes Krankenhaus
      1.410 Betten
    • Hohe Patientenzufriedenheit
      Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse
    Fachabteilung für Urologie:
Alle Kliniken für Urologie

Kliniken für Urologie nach Bundesland

Kliniken für Urologie in deutschen Großstädten

Tageskliniken für Urologie

Eine Tagesklinik für Urologie kann eine sinnvolle Alternative zu einem stationären Aufenthalt sein. Patienten werden in einer Tagesklinik mit Spezialisierung auf Urologie von Montag bis Freitag tagsüber von Fachärzten behandelt, verlassen die Klinik aber ab dem späten Nachmittag und übernachten zu Hause. Die Patienten der Tagesklinik werden so nicht aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen, können aber trotzdem die Behandlungsmöglichkeiten im Bereich Urologie wahrnehmen.

  1. Hohenloher Krankenhaus Künzelsau

    Wenige Fälle im Bereich Urologie
    • Urologie
      112 Fälle
    • Kleines Krankenhaus
    • Tagesklinik
    Fachabteilung für Urologie: