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Kliniken für Wirbelsäulenoperationen

Wirbelsäulenoperationen wird auch Wirbelsäulenchirurgie oder Chirurgische Wirbelsäulenbehandlung genannt.

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Kliniksuche : Wirbelsäulenoperationen

Wirbelsäulenoperation – Was sie vor der Klinikauswahl wissen müssen

Eine Wirbelsäulenoperation ist ein herausfordernder Eingriff. Viele Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule können eine Operation in diesem Körpergebiet notwendig machen. Erfahren Sie jetzt mehr über die Wirbelsäule und deren Erkrankungen: Was macht eine Operation in der Umgebung der Wirbelsäule besonders? Welche Erkrankungen können dazu führen? Welche Faktoren sind für die Auswahl der Klinik wichtig?

Wie ist die Wirbelsäule aufgebaut?

Die Wirbelsäule ist ein beeindruckender und komplexer Teil in unserem Körper. Sie stellt sozusagen die Mitte des Körpers dar und trägt die „Last des Tages“ – oft mehr, als ihr zugemutet werden kann. Aufgebaut ist sie aus 24 freien Wirbeln. Zwischen den Wirbeln liegen die Bandscheiben. Die Bandscheiben sind im Gegensatz zu den Wirbeln flexibler, können gebogen und geformt werden. Ihre Aufgabe ist eine Art Druckpolster.

Betrachtet man die Wirbelsäule, stellt man fest, dass sie nicht gerade verläuft, sondern eine geschwungene Form annimmt. Im unteren Teil wird die Wirbelsäule zunehmend dicker. In diesem Bereich sind auch noch 8–10 Wirbel miteinander verwachsen. Dieser Bereich trägt somit die Last, verteilt sie und bildet auch den direkten Übergang zum Becken. In diesem Bereich besteht bei bestimmten Bewegungen eine deutliche Belastung und dies kann Probleme verursachen.

Stabilisiert wird die Wirbelsäule in ihrer gesamten Länge durch verschiedene Muskeln und Bänder. Doch das ist nicht genug: Die Wirbelsäule hat auch noch weitere Funktionen.

Neben der Aufgabe der Stabilisierung umgreift die Wirbelsäule auch das Rückenmark

Zusätzlich zur Stabilisierung hat die Wirbelsäule auch noch eine weitere Aufgabe: sie beinhaltet den Wirbelkanal. Dieser umhüllt das Rückenmark. Das Rückenmark ist eine sehr große Ansammlung von einzelnen kleinen Nervenfasern, die sämtliche Informationen aus dem Kopf direkt auf die einzelnen Muskeln des Körpers übertragen und somit für die Steuerung unserer Bewegung zuständig sind. Auf allen Ebenen werden kleine Nervenstränge durch einzelne kleine Öffnungen direkt abgegeben und versorgen die Muskeln mit Informationen.

Die Bewegung entsteht somit also als Impuls im Kopf und wird direkt über die Wirbelsäule an die Muskeln weitergegeben – und dort in Bewegung umgesetzt. In diesem Vorgang nimmt die Wirbelsäule eine entscheidende Rolle ein. Kleine Verletzungen oder Störungen können zu großen Ausfällen und Lähmungen führen.

Diese Erkrankungen können eine Operation im Bereich der Wirbelsäule notwendig machen

Die Wirbelsäule ist sehr komplex, lang und besteht aus unterschiedlichen Bestandteilen. Die Probleme können daher vielfältig sein. Neben direkten Unfallfolgen (z. B. Bruch eines Wirbelkörpers oder Wirbelkörperfortsatzes) führen oft lange Fehlbelastung und Abnutzung zu Schäden im Aufbau der Wirbelsäule. Besonders häufig sind die Bandscheiben betroffen. Diese wirken als Druckpolster und sind daher sehr dehnbar. Durch Fehlbelastungen kann es zu Rissen und schließlich zu einem Austreten von Material aus der Bandscheibe kommen. Dieses drückt dann direkt auf Nervenstränge, das dann zunächst zu Schmerzen führt. Möglich sind aber auch Ausfälle (wie etwa eine Blasenstörung sowie eine Schwäche der Arme oder Beine). Weitere Erkrankungen sind Verengungen im Bereich des Wirbelkanals oder auch Tumore. Alle Erkrankungen sind unterschiedlich, erfordern eine exakte und zielgerichtete Diagnostik und haben auch individuelle Risiken.

Risiken bei Operationen im Bereich der Wirbelsäule – dies sollten Sie wissen

Im Bereich der Wirbelsäule verläuft das Rückenmark. Das Rückenmark beinhaltet die Nervenfasern, die direkt alle Muskeln unseres Körpers ansteuern. Kommt es nun in einem Abschnitt zu einer Störung (z. B. Blutung oder Entzündung) kann dies Ausfälle (z. B. Lähmung) nach sich ziehen. Dies kann allerdings auch durch die Krankheit an sich geschehen. Eine große Erfahrung sowie Sorgfalt ist essentiell für die erfolgreiche Durchführung dieses Eingriffes. Zusätzlich ist das Risiko jeder OP natürlich auch abhängig von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand. Jeder verantwortungsvolle Arzt wird sich Ihren allgemeinen Gesundheitszustand sowie die Erkrankung an ihrer Wirbelsäule genau ansehen, um dann mit ihnen eine Abwägung zu treffen, ob eine Operation tatsächlich einen Nutzen für Sie bringt. Um die für Sie passende Klinik zu finden, gibt es verschiedene Hinweise.

Wie finde ich die richtige Wirbelsäulenchirurgie-Klinik für mich?

Die Auswahl der richtigen Klinik für eine Wirbelsäulenoperation ist oft eine schwierige Entscheidung. Zahlreiche Faktoren wie etwa Arztauswahl, Erfahrung der Klinik mit dem jeweiligen Eingriff, spezifische Klinikausstattung (z. B. Durchführung der MRT-Untersuchung direkt vor Ort), spezifische Behandlungskonzepte (z. B. interdisziplinäres Behandlungskonzept mit Physio- und Ergotherapeuten insbesondere nach der Operation), Entfernung vom Wohnort sowie weitere individuelle Aspekte spielen dabei eine Rolle. Eine geordnete Übersicht ist oft nur schwer zu erhalten. In unserer Kliniksuchmaschine erfassen wir alle für Sie relevanten Faktoren und ermöglichen Ihnen somit, eine qualifizierte und selbstbestimmte Entscheidung für die richtige Klinik und somit auch mehr Gesundheit zu treffen.